Nil

Nil ist eine der ältesten Zigarettenmarken, die im deutschen Handel noch vorkommen: 1901 brachte die k.k. Tabakregie in Wien sie als ovale, filterlose Orientzigarette heraus, in Deutschland vertrieb sie später die Münchner Tochter der Regie. Die Seite folgt der Marke vom Staatsmonopol über Austria Tabak und Gallaher zu Japan Tobacco, erklärt Adler und das Wort REGIE auf der blauen Packung, stellt die Sondereditionen seit 2001 vor und zeichnet nach, wie Nil in Österreich 2011 verschwand, in Deutschland aber blieb.

Eingeführt1901 von der k.k. Tabakregie in Wien
Herstellerk.k. bzw. Österreichische Tabakregie; ab 1939 Austria Tabakwerke AG (später Austria Tabak); 2001 an die Gallaher Group; seit 2007 JT International (Japan Tobacco)
DeutschlandNiederlassung in München von 1923 bis 2007, Packungsvermerk Austria Tabakwaren München; eigene Fertigung von Austria Tabak in Deutschland 1958–1996 (Branchenbericht 1999)
Charakterursprünglich filterlose Orientzigarette mit ovalem Querschnitt (in Österreich bis 2002, in Deutschland bis 2003/04); Filterversion 1957–1973 in Deutschland und wieder seit Ende der 1990er Jahre
Gestaltungseit etwa 1940 blaues Feld mit weißem Schriftzug NIL, darüber weißer Adler und das Wort REGIE
MarktstellungNischenmarke; 1999 rund 77 Mio. Stück in Deutschland, etwa 0,05 % des Marktes (Marktübersicht Philip Morris, 2000)
Statusin Österreich 2011 eingestellt; in Deutschland NIL blau weiter im Programm, NIL weiß laut Wikipedia im Oktober 2025 eingestellt

Zur Einordnung: Dieses Markenlexikon dokumentiert Zigarettenmarken neutral als Teil der Konsum- und Wirtschaftsgeschichte. Es enthält keine Bezugsquellen und keine Empfehlung. Rauchen schädigt die Gesundheit – sachliche Informationen dazu stehen unter Gesundheit, Wege aus dem Konsum unter Rauchstopp.

Geschichte: eine Orientzigarette der k.k. Tabakregie

Nil stammt aus Wien. Herausgebracht hat sie 1901 die kaiserlich-königliche Tabakregie, das 1784 unter Joseph II. geschaffene staatliche Tabakmonopol Österreichs. Nil war eine filterlose Zigarette aus reinem Orienttabak mit dem für diese Gattung typischen ovalen Querschnitt (zur Tradition siehe Orient und Balkan). In Künstlerkreisen war sie besonders beliebt; die Wikipedia nennt unter Berufung auf die 2013 edierten Briefe den Maler Otto Dix als Nil-Raucher.

1939, nach dem „Anschluss“, wurde die Regie in die Austria Tabakwerke AG umgewandelt, deren Aktien bis Kriegsende dem Deutschen Reich gehörten; Packungen um 1940 tragen bereits den neuen Namen. Im September 1957 erschien in Deutschland eine Filterversion, 1962 auch in Österreich; sie hielt sich in Deutschland bis 1973, in Österreich bis 1976, während die filterlose Nil weiterlief. Auf die Teilprivatisierung 1997 folgte 2001 der Verkauf an die britische Gallaher Group, die 2007 von Japan Tobacco übernommen wurde; seither gehört Austria Tabak zu JT International. In Österreich kam 2011 nach 110 Jahren das Aus, laut derStandard aus betriebswirtschaftlichen Gründen. Bekannt wurde es Anfang des Jahres; die Produktion endete im Frühjahr, im Mai lief die Marke dort endgültig aus. In Deutschland blieb Nil im Programm.

Nil in Deutschland: Münchner Tochter und Relaunch

Für den deutschen Markt unterhielt die Regie seit 1923 eine Niederlassung in München, die bis Ende 2007 bestand und dann im Kölner Sitz von JTI aufging. Ihr Name steht auf den Nil-Packungen der Nachkriegsjahrzehnte, etwa mit dem Vermerk Austria Tabakwaren München. Eine eigene Fertigung in Deutschland betrieb Austria Tabak laut einem Branchenbericht von 1999 seit 1958; das Werk in Berlin, das zuletzt vor allem Handelsmarken sowie Memphis und Milde Sorte herstellte, schloss nach dem EU-Beitritt Österreichs Ende 1996, und die Ware für Deutschland kam fortan aus Österreich, vor allem aus Hainburg an der Donau. Zeitweise lief der Warenstrom umgekehrt: Österreichische Nil-Packungen der 1960er und 1970er Jahre tragen den Vermerk der Münchner Gesellschaft.

Ende der 1990er Jahre richtete Austria Tabak die Marke neu aus und bewarb sie wieder kräftig. Zur filterlosen Nil Orient Blend kam eine neue Nil Filter, nach einer Sortimentsübersicht von 1998 ebenfalls eine Orientmischung; im Oktober 1999 folgte Nil Lights, später ein Feinschnitt, der in Deutschland nur kurz im Handel blieb. Heute führt JT International die Marke in Deutschland weiter, als Konzernschwester von Camel und Winston.

Sortiment: von der ovalen Orient bis NIL blau

Das Angebot war stets überschaubar:

VarianteZeitraumMerkmale
Nil ohne Filter1901 bis Juli 2002 (Österreich) bzw. zur Jahreswende 2003/04 (Deutschland)reiner Orienttabak, ovaler Querschnitt; in Deutschland zuletzt als Nil Orient Blend
Nil Filterab September 1957 (Deutschland) bzw. 1962 (Österreich) bis 1973/1976; erneut seit Ende der 1990er Jahrein Österreich ab 2004 schlicht NIL, in Deutschland heute NIL blau
Nil Lights / NIL weißDeutschland ab Oktober 1999, Österreich ab Februar 2001seit Oktober 2003 NIL weiß; in Österreich bis März 2011, in Deutschland laut Wikipedia bis Oktober 2025
Nil Feinschnittnach dem Relaunchin Deutschland nur kurz im Handel
Sondereditionen2001, 2003 (Österreich), 2007, 2012, 2016; dazu eine Edition ohne belegtes JahrKünstlerporträts (2001), andersfarbige Packungen (2003), Flussnamen (2007), acht Varianten des Schriftzugs (2012), Flughafenkürzel (2016), Wahrzeichen der Nachbarländer Deutschlands

Werbung und Design: Adler, Blau und Sondereditionen

Die frühen Packungen sahen anders aus: Die Blechdose von 1927 ist silbern, die Schachtel von 1936 grau, beide ohne das blaue Feld. Seit etwa 1940 ist das Markenbild bemerkenswert stabil geblieben: ein blaues Feld, darin in weißen Versalien der Schriftzug NIL, bekrönt von einem weißen Adler und dem Wort REGIE, das an den staatlichen Ursprung erinnert. Eine flache Blechdose aus den 1960er oder 1970er Jahren im LVR-Freilichtmuseum Kommern zeigt genau diese Elemente, ergänzt um die Zeile mit der Münchner Austria (zur Einordnung: Geschichte des Packungsdesigns).

Nach dem Relaunch setzte der Hersteller auf Sondereditionen. Zum 100. Geburtstag 2001 zeigten die Schachtelrückseiten Schwarzweißporträts von Künstlern aus Österreich und Deutschland, darunter die Schauspieler Otto Sander und Steffen Wink, die Hutdesignerin Fiona Bennett, der Regisseur Peter Patzak, die Künstler Ugo Dossi und Flatz sowie die Geschwister Pfister, jeweils mit einer Zeile nach dem Muster „49 Jahre Flatz. 100 Jahre Nil.“ Im Sommer 2007 ersetzte die Heimatedition den Schriftzug durch die Namen der Flüsse Donau, Elbe, Isar, Rhein und Spree, in Packungen zu 17 Stück. 2012 folgte eine Serie, die den Schriftzug NIL in acht Zeichenstilen variierte, etwa als schraffierte Skizze, im Kreuzstich, als Graffiti mit Laufspuren, in Handschrift oder aus Klebestreifen; Adler und REGIE blieben dabei erhalten. Eine weitere, zeitlich nicht belegte Edition zeigte laut Berliner Morgenpost Wahrzeichen der Nachbarländer Deutschlands. 2016 kam eine Flughafenedition: Neben den Kürzeln großer Flughäfen, etwa CGN für Köln/Bonn, gab es eine Packung für den damals unvollendeten Hauptstadtflughafen BER, mit dessen Koordinaten unter dem Logo und dem Hinweis, er sei noch im Bau – ein Seitenhieb, den die Berliner Presse gern aufgriff.

Marktstellung: eine Nischenmarke mit langer Geschichte

In Deutschland war Nil jedenfalls in den 1990er Jahren eine Nischenmarke. Der Branchenbericht von 1999 hält fest, dass keine Marke von Austria Tabak zu den 50 meistverkauften in Deutschland gehörte. Wie klein die Mengen waren, zeigt eine Marktübersicht von Philip Morris: 1999 setzte Nil in Deutschland rund 77 Millionen Zigaretten ab, davon 68 Millionen als Filterzigarette, acht Millionen ohne Filter und eine Million als gerade eingeführte Lights. Bei einem Gesamtmarkt von gut 141 Milliarden Stück entsprach das etwa 0,05 Prozent. Im eigenen Haus war Nil dennoch das Zugpferd: Die Markenzigaretten der Austria wuchsen in Deutschland von 66 Millionen Stück 1995 auf 116 Millionen 1999, und rund zwei Drittel davon entfielen zuletzt auf Nil. Aktuelle Absatzzahlen veröffentlicht JTI nicht.

Namensherkunft: der Fluss und die ägyptische Mode

Eine offizielle Erklärung des Namens ist nicht überliefert, seine Richtung aber deutlich. Um 1900 galten die sogenannten ägyptischen Zigaretten, in Kairo überwiegend von griechischen Fabrikanten aus türkischem Tabak gefertigt, als Inbegriff der feinen Zigarette, und viele Hersteller liehen sich ihren Glanz. Die k.k. Tabakregie tat es gleich mehrfach: Neben Nil standen die 1896 eingeführte Memphis, benannt nach der altägyptischen Hauptstadt, und eine „Egyptische III. Sorte“ im Programm. Mehr als ein Jahrhundert später nahm der Hersteller den Namen mit der Heimatedition von 2007 beim Wort.

Für Sammler

Für Sammler ist Nil vor allem als Packungsmarke interessant. Die österreichische Sammlerdokumentation zigsam.at verzeichnet Stücke von 1927 bis 2016: die Blechdose für 50 Zigaretten von 1927, eine Klappschachtel zu 25 Stück von 1936 aus dem Bestand des früheren Museums des österreichischen Tabakmonopols, Zehnerpackungen für den deutschen Markt der späten 1950er Jahre, eine Exportpackung für die USA aus derselben Zeit und die Sondereditionen seit 2001. Auch Museen bewahren die Marke auf, etwa das Technische Museum Wien, das in seiner Warenkundesammlung eine Dose für 20 Nil-Zigaretten verwahrt. Große Sammelbilderserien mit eigenen Alben, wie sie deutsche Hersteller der Zwischenkriegszeit herausgaben, sind für Nil nicht bekannt (mehr unter Packungen sammeln und Zigarettenbilder und Sammelalben). Nicht zu verwechseln ist die Marke mit dem französischen Zigarettenpapier Le Nil, für das Leonetto Cappiello 1912 ein Plakat entwarf. Ebenso wenig hat sie mit der gleichnamigen tschechoslowakischen Filterzigarette der 1960er Jahre zu tun (Markeninhaber ČSTP Praha), die zigsam.at in ganz anderer Aufmachung ebenfalls verzeichnet.

Regulierung und Legenden

In Deutschland kam das Ende der klassischen Nil per Gesetz: Die EU-Tabakrichtlinie von 2001 legte ab 2004 Höchstwerte von 10 Milligramm Teer und 1 Milligramm Nikotin je Zigarette fest, und die filterlose Orientzigarette wurde zur Jahreswende 2003/04 eingestellt; in Österreich war sie laut zigsam.at bereits im Juli 2002 ausgelaufen. Schon im Oktober 2003 war aus Nil Lights wegen des Verbots irreführender Bezeichnungen NIL weiß geworden. Seit Mai 2016 schreibt die Tabakproduktrichtlinie unter anderem Bildwarnhinweise und Packungen mit mindestens 20 Zigaretten vor, was die früheren 17er- und 19er-Formate beendete (siehe Recht). Zwei oft wiederholte Behauptungen verdienen Vorsicht. Nil sei die älteste Zigarettenmarke des deutschen Markts oder gar des deutschsprachigen Raums, hieß es beim Relaunch und später in der Presse; im deutschsprachigen Raum ist die Regie-Schwester Memphis (1896/97) älter, auf dem deutschen Markt etwa Pall Mall (1899). Und dass Nil bis Ende der 1920er Jahre acht Prozent Hanf enthalten habe, stützt sich, soweit nachvollziehbar, allein auf eine unbelegte Liste auf der Website eines Hanf-Vereins, die die Wikipedia als Quelle angibt.

Quellen

  1. Nil (Zigarettenmarke) – Wikipedia (deutsch) – https://de.wikipedia.org/wiki/Nil_(Zigarettenmarke)
  2. Austria Tabak – Wikipedia (deutsch) – https://de.wikipedia.org/wiki/Austria_Tabak
  3. Zigsam – The Austrian Cigarette Collection: Nil (Packungen von 1927 bis 2016) – https://www.zigsam.at/B_Nil.htm
  4. derStandard.at: „Love Story“ – Der Untergang der Edelkippe (7. März 2011, archivierte Fassung) – https://web.archive.org/web/20110310161126/http://derstandard.at/1297819722444/Love-Story-Der-Untergang-der-Edelkippe
  5. Truth Tobacco Industry Documents (UCSF): ERC Group, Cigarette Companies ’99 – Austria Tabak (Branchenbericht, 1999) – https://www.industrydocuments.ucsf.edu/docs/gxvp0096
  6. Truth Tobacco Industry Documents (UCSF): Philip Morris, EU Market Sales Report 1999 – Germany 1995–1999 Market Overview (März 2000) – https://www.industrydocuments.ucsf.edu/docs/zhwc0170
  7. Berliner Morgenpost: Neues Schockbild? Jetzt gibt es BER-Zigaretten (30. Mai 2016) – https://www.morgenpost.de/flughafen-BER/article207620745/Neues-Schockbild-Jetzt-gibt-es-BER-Zigaretten.html
  8. LVR-Freilichtmuseum Kommern, Portal Alltagskulturen im Rheinland: Zigarettendose Nil (1960–1979) – https://alltagskulturen.lvr.de/de/objekte/Zigarettendose/DE-MUS-092717/lido/dc00029091
  9. Europeana / Technisches Museum Wien: Zigarettendose für Nil-Zigaretten (20 Stück), Warenkundesammlung – https://www.europeana.eu/de/item/1457/https___id_kulturpool_at_2d1779a4_1cdf_407c_b760_545f7f547714_cho
  10. Gallica (Bibliothèque nationale de France): Leonetto Cappiello, Je ne fume que le Nil, papier à cigarettes (Plakat, 1912) – https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/btv1b9006067b
Hinweis zur Quellenlage
  1. Status: Dass NIL blau in Deutschland weiter geführt und NIL weiß im Oktober 2025 eingestellt wurde, stützt sich auf die deutschsprachige Wikipedia (Bearbeitung vom Oktober 2025, ohne Einzelnachweis); eine aktuelle Herstellerangabe war nicht abrufbar. Wo Nil heute gefertigt wird, ist nicht dokumentiert.
  2. Filterversion: zigsam.at nennt September 1957 (Deutschland) und 1962 (Österreich) als Beginn sowie 1973 (Deutschland) und 1976 (Österreich) als Ende; die Wikipedia nennt pauschal 1957 bis 1976. Die Rückkehr der Filterzigarette in Deutschland ist durch eine im Branchenbericht wiedergegebene Sortimentsübersicht vom April 1998 belegt; zigsam.at datiert sie für Österreich auf Februar 2000.
  3. Nil Lights: Einführung in Deutschland am 1. Oktober 1999 laut Marktübersicht von Philip Morris; die Umbenennung in NIL weiß im Oktober 2003 ist für Österreich belegt und für Deutschland aus dem EU-Verbot irreführender Bezeichnungen abgeleitet.
  4. Ende in Österreich: Laut Wikipedia wurde das Aus Anfang 2011 bekanntgegeben; derStandard (7. März 2011) nennt Ende März 2011 als Produktionsende, zigsam.at nennt Mai 2011 (NIL) bzw. März 2011 (NIL weiß) als Produktionsende und datiert das Ende der Marke in Österreich auf Mai 2011. Die betriebswirtschaftliche Begründung stammt aus einer Anfrage von derStandard beim Unternehmen.
  5. Die Münchner Niederlassung (1923 bis 2007) ist nur über die Wikipedia belegt, die Fertigung von Austria Tabak in Deutschland (1958 bis 1996) über einen Branchenbericht der ERC Group; ob Nil im Berliner Werk hergestellt wurde, geht daraus nicht hervor.
  6. Otto Dix als Nil-Raucher ist nur über die Wikipedia belegt, die auf die Ausgabe seiner Briefe (Köln 2013, S. 585) verweist; die Briefausgabe selbst wurde nicht geprüft.
  7. Die Angabe von acht Prozent Hanf geht auf eine Liste auf der Website des Vereins H.A.N.F. zurück, die ohne Beleg vier Orientmarken mit Prozentwerten nennt; sie wird hier nicht als Tatsache übernommen.
  8. Absatzzahlen für 1999 und die Werte der Austria-Markenzigaretten 1995 bis 1999 stammen aus einer internen Marktübersicht von Philip Morris (Truth Tobacco Industry Documents); der Marktanteil ist daraus errechnet.
  9. Die englischsprachige Wikipedia bezeichnet Nil als deutsche Marke mit Herkunft Deutsches Kaiserreich; die Marke stammt jedoch von der österreichischen Tabakregie.
  10. Datierungen einzelner Packungen (1927, 1936, um 1940, USA-Export, Sondereditionen 2003, 2012 und 2016) folgen zigsam.at; die Dose im LVR-Freilichtmuseum Kommern datiert das Museum auf 1960 bis 1979. Die Beschreibung der Schriftzug-Varianten von 2012 und der Farben der Packungen von 1927, 1936 und 2003 beruht auf den Abbildungen bei zigsam.at. Das Jahr der Edition mit Wahrzeichen der Nachbarländer Deutschlands ist nicht belegt; sie ist nur aus einer Erwähnung der Berliner Morgenpost (Mai 2016) als frühere Sonderedition bekannt.
  11. Memphis erschien laut Wikipedia 1896 (nach anderen Angaben am 1. März 1897); beide Daten liegen vor 1901. Laut einem Branchenbericht der ERC Group von 1999 (Sortiment April 1998) führte Austria Tabak Memphis in Deutschland damals nicht; als ältere Marke auf dem deutschen Markt dient deshalb Pall Mall (1899, in Deutschland seit 1989) als Beispiel.
  12. Ende der filterlosen Nil: Die Wikipedia nennt die Jahreswende 2003/04 ohne Länderangabe und ohne Einzelnachweis; das Datum wird hier auf Deutschland bezogen, weil zigsam.at für Österreich eine filterlose Packung mit dem Vermerk verzeichnet, die Produktion habe im Februar 2000 begonnen und im Juli 2002 geendet.